Worin besteht der Unterschied?
Hermann Hesse meint dazu:
„ALLEINSEIN IST NICHT EINSAMKEIT, SONDERN DIE BEGEGNUNG MIT SICH SELBST.“
Wer sich einsam fühlt, lebt im Mangel, in dem Glauben getrennt von allem zu sein. Das ist ein sehr mächtiges Gefühl und ein starker Glaubenssatz. Dieser wirkt sogar, wenn wir mitten unter Menschen sind. Oft ist gerade da dieses Gefühl besonders stark. Wir fühlen uns nicht verstanden, nicht geliebt, nicht gesehen, nicht zugehörig.
Doch stimmt das wirklich?
Nein, denn WIR SIND IMMER UND JEDERZEIT MIT ALLEM VERBUNDEN!
Das Alleinsein schätzen zu lernen, bedeutet seinen inneren Raum betreten zu können. In diesem befindet sich unsere ganze Weisheit.
Wir entdecken:
UNSERE WAHREN BEDÜRFNISSE,
UNSERE ZARTHEIT,
UNSERE UNZERSTÖRBARKEIT,
bis hin zu der Erkenntnis, dass Alleinsein ALL-EINS-SEIN bedeutet.
Wir spüren uns und diese Verbundenheit.
Muss ich dazu zwingend ohne Gesellschaft sein?
Nein, du kannst diese Verbundenheit, die Stille in dir und die Begegnung mit dir auch in einer Menschenmenge haben. Besonders stark kannst du es auch fühlen in der BEWUSSTEN Begegnung mit einem geliebten Menschen.
Natürlich ist es, besonders am Anfang, einfacher, wenn du tatsächlich alleine bist, sei es in der Natur, bei dir zu Hause oder während einer Meditation.
Ich wünsche euch ein Alleinsein, das euch zu einer tiefen Verbundenheit mit euch selbst führt! CM
IN MOMENT DER STILLE: Wie verwandele ich Einsamkeit in Verbundenheit?