Selbstliebe ist eines der meist missverstandenen Worte. Oft wird es verwechselt mit Ego, Selbstverliebtheit oder Narzissmus.
Das Ego ist das Ich, das aber die Interaktion mit dem Außen braucht, um eine Identität zu formen.
Die Selbstverliebtheit braucht das Gegenüber, um sich geschmeichelt, bestätigt und anerkannt zu fühlen. Es benutzt und braucht das Außen. Das kann bis zum Narzissmus führen.
Der Narzissmus fordert, auf oft sehr subtile und grausame Art, Bewunderung, und hat dabei keinerlei Empathie.
SELBSTLIEBE JEDOCH IST DIE GRUNDLAGE AUF DEN ALLE ANDEREN LIEBEN, DIE AUS DEM HERZEN ENTSPRINGEN, AUFBAUEN. Sie braucht kein Gegenüber als Reflektionsfläche, kein Publikum und keine Bühne, um zu wachsen.
Sie bedeutet fürsorglich, achtsam, liebevoll und geduldig mit sich selbst zu sein, und sich selbst führen zu lernen.
„TO LOVE ONESELF IS THE FOUNDATION FOR LOVING ANOTHER PERSON.“ Thich Nhat Hanh in „How to love“ 2014
Das ist kein leichtes Unterfangen, in einer Welt in der Statussymbole und Werbung vermitteln, dass Glück käuflich ist.
Doch tun wir uns wirklich etwas Gutes, wenn wir immer besitzen?
Vieles ist nur die Suche nach dem Ich, der Erfüllung, der Bestimmung und dem Glück im Außen. Wir kaufen uns ein Gefühl, das nur für wenige Augenblicke anhält.
Im Erkennen, dass das Außen nur ein Spiegel ist, beginnt die Reise zu deinem WAHREN ICH.
Niemand und nichts kann diesen Weg für dich gehen. Nur du kannst dich, deine Liebe zu dir und so zu allem was ist, finden.
„MAN MUSS FÜR DIE SEELE SORGE TRAGEN“ Platon in Apologie des Sokrates
In diesem Sinn wünsche ich dir, dass du dich selbst entdeckst und erkennst wie einzigartig und liebenswert du bist. Der Valentinstag kann dafür ein guter Anfang sein.
Wenn du dabei meine Unterstützung brauchst, bin ich gerne für dich da. CM